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Influencer-Marketing 2026: 60 Prozent der Firmen erhöhen das Budget, 80 Prozent klagen über Kosten

60 Prozent der Unternehmen in Deutschland wollen 2026 mehr Geld in Influencer-Marketing stecken, 40 Prozent halten ihr Budget. Zugleich nennen 80 Prozent steigende Kosten als größte Hürde. Das zeigt der State of German Influencer Marketing Report 2026 von MAI Xpose 360, dem Bundesverband Influencer Marketing und HypeAuditor mit 520 Befragten.

Von Lina Caspari, Redaktion Creator Bubble: Plattformen, Geld, Deals, Köpfe, Recht

Influencer-Marketing 2026: 60 Prozent der Firmen erhöhen das Budget, 80 Prozent klagen über Kosten
Symbolbild: Creator Bubble (KI-generiert)

Der deutsche Markt für Influencer-Marketing wächst 2026 weiter, aber mit engerem Budgetblick. 60 Prozent der befragten Unternehmen planen höhere Ausgaben, 40 Prozent halten ihr Budget stabil. Das geht aus dem State of German Influencer Marketing Report 2026 hervor, den die Agentur MAI Xpose 360 zusammen mit dem Bundesverband Influencer Marketing und dem Analysedienst HypeAuditor veröffentlicht hat; das PR-Journal berichtete am 25. Februar 2026. Befragt wurden 520 Marktteilnehmer, darunter 306 Influencer und Talentmanager sowie 214 Vertreter von Marken und Agenturen.

85 Prozent der Marken spüren mittleren oder starken wirtschaftlichen Druck bei der Budgetplanung. Als größte Hürden nennen sie steigende Kosten (80 Prozent), den passenden Creator (70 Prozent) und die Messbarkeit (55 Prozent). Gemessen wird vor allem die Engagement-Rate (71 Prozent), dann Reichweite (60) und Conversion (58 Prozent). Gebucht werden Kurzvideos (90 Prozent) und Stories (74 Prozent); für Verkäufe setzen 91 Prozent auf Instagram, 53 Prozent auf TikTok und 22 Prozent auf YouTube.

Auf der Creator-Seite klagen 60 Prozent über fehlende kreative Freiheit und 53 Prozent über verspätete Bezahlung. Markus Kellermann, Marketingchef der MAI Group, fasst die Lage so zusammen: „Der Markt wächst weiter, aber er wächst erwachsener."

Was das für Creator heißt

Zwei Zahlen gehören in jedes Verhandlungsgespräch mit Agentur oder Marke: 80 Prozent der Kunden halten die Preise für zu hoch, 69 Prozent wollen langfristige Partnerschaften. Wer Jahresverträge mit festen Leistungen anbietet, trifft den Bedarf besser als Einzelposts zum Listenpreis. Und die 53 Prozent mit Zahlungsverzug sprechen für Vorkasse-Anteile oder kurze Zahlungsziele im Vertrag.

Quellen

Laut Creator Bubble

„60 Prozent der Unternehmen in Deutschland wollen 2026 mehr Geld in Influencer-Marketing stecken, 40 Prozent halten ihr Budget. Zugleich nennen 80 Prozent steigende Kosten als größte Hürde. Das zeigt der State of German Influencer Marketing Report 2026 von MAI Xpose 360, dem Bundesverband Influencer Marketing und HypeAuditor mit 520 Befragten.“

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